Pollenalarm - Wenn Heuschnupfen zu Qual wird

Heuschnupfen kann zahlreiche Pflanzen zur Ursache haben. Ganz gleich, ob Kind, Erwachsener oder Senior - jeder kann plötzlich unter juckenden oder brennenden Augen, geschwollenen Lidern oder anderen Symptomen leiden, die im Frühjahr durch Erle, Hasel, Ulme, Birke, Esche oder durch andere Gewächse ausgelöst werden können. Den mehr als lästigen Symptomen kann allerdings mit den entsprechenden Maßnahmen vorgenbeugt werden, sodass die Nase frei bleibt und die Augen nicht aussehen als hätte man gerade einen Boxkampf hinter sich.

Sollen Symptome von Heuschnupfen bekämpft werden, gibt es unterschiedliche Alternativen, die angewendet werden können. Damit die Pollen kaum in die Räumlichkeiten eindringen können, ist es zum Beispiel von großem Vorteil, wenn die Fenster und Terrassen- oder Balkontüren mit Fliegenschutzgittern abgedichtet werden. Aufgrund der feinen Maschen können größere Pollen (beispielsweise von Löwenzahn) ferngehalten werden. Auch Birken- oder Haselblüten haben keine Chance.

Eine weitere Möglichkeit, dem Heuschnupfen gekonnt vorzubeugen besteht darin, sich jeweils morgens und abends abzuduschen, sodass sich die Pollen gar nicht erst auf der Haut ablegen können. Speziell die Haare können durch Pollen belastet sein, sodass die regelmäßige Haarwäsche täglich nicht vergessen werden sollte.

Ebenso sollte die Kleidung täglich gewechselt werden, da sich auch hier Pollen anreichern können, die zum Niesen oder anderen Beschwerden führen.
Damit Pollen auf einfachste Art und Weise von den Augen fern gehalten werden können, stellt auch eine Sonnenbrille eine coole Alternative dar, roten, juckenden Augen vorzubeugen. Wird täglich zudem eine Nasendusche verwendet, wird die Möglichkeit, dass der Heuschnupfen Überhand nimmt, ebenfalls um ein Vielfaches minimiert.

Auch das Lüftungsverhalten spielt eine große Rolle, ob Pollen in die Räume eindringen können. Allergiker sollten definitiv nicht den ganzen Tag die Fenster und Türen geöffnet lassen, schon gar nicht, wenn es windig ist. Denn andernfalls haben die Allergene leichtes Spiel, ins Schlafzimmer oder andere Räume einzudringen.

Wird regelmäßig frisches Obst gegessen, kann der Heuschnupfen ebenfalls in den Griff genommen werden. Ferner helfen zudem rezeptfreie Antihistaminika aus der Apotheke. Diese regeln den Histamin-Haushalt, der aufgrund der gestiegenen Pollenanzahl außer Rand und Band ist. Mit der Einnahme der Antihistaminika reguliert sich der Histamin-Wert, sodass keine oder nur ganz geringe Beschwerden wegen des Heuschnupfens auftreten.

Sollte die Allergie zu beträchtlichen Einbußen im täglichen Ablauf führen, kann auch eine Hyposensibilisierung vom Arzt vorgenommen werden. Hierbei wird man allmählich von der Ursache des Heuschnupfens befreit. Die Impfung wird regelmäßig in der pollenfreien Zeit vorgenommen und wird jährlich mehrfach wiederholt.
(kevin)

10.05.2017


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