Sommer, Sonne, Urlaub: Aber nicht für die Haut

Sonne? Gerne! Aber Hautschäden vorbeugen!
Es ist nicht notwendig, sich in der schönsten Zeit des Jahres komplett vor der Sonne zu verkriechen, nur um die Haut zu schützen. Jedoch sollte sich niemand ungeschützt den hautschädigenden UV-Strahlen aussetzen. Denn bereits in kürzester Zeit entsteht dadurch eine Haut, die sich kaum mehr von zerknülltem Backpapier unterscheidet. Zum Thema Hautsonnenschutz findet man endlos viele Informationen. Das Basiswissen besteht jedoch zunächst aus drei Themen.

Intensiv-Schutz ist ein Muss
Breitband-Sonnenschutzprodukte sollten für alle, die sich Sonnenbestrahlung aussetzen, eine Selbstverständlichkeit sein. Der dadurch erzielte umfassende Schutz vor UV- und Infrarotstrahlung schont die Haut vor lichtbedingter Hautalterung. Weniger als LSF 30 sollte es in der Regel nicht sein.

Die Haut regeneriert sich nur begrenzt
Hautschäden entstehen in der Haut selber, u. a. durch UV-bedingte freie Radikale. Sonnenschutzprodukte sollten deshalb idealerweise auch antioxidative Wirkstoffe beinhalten. Der Selbstreparaturmechanismus der Haut wird dadurch unterstützt.

Feuchtigkeit ist ein Muss und Beratung kann nützlich sein
Die meisten Präparate bieten heutzutage neben dem Breitband-Sonnenschutz der Haut auch viel Feuchtigkeit. Leider ist jedoch immer noch eine Vielzahl von Produkten auf dem Markt, die zwar pflegende Substanzen enthalten, jedoch auf der Haut einen klebrigen oder schmierigen Film hinterlassen. Es macht also Sinn, das Lichtschutzpräparat nicht erst kurz vor dem Urlaub „auf den letzten Drücker“ zu kaufen. Besser ist es, sich z.B. in einer Apotheke beraten zu lassen und die Produkte vorher auszuprobieren.

Unterschiedliche Hauttypen brauchen unterschiedliche Pflege
Vielleicht hat sich schon manch einer gefragt, warum es für Frauen tausendundeine Cremevariante gibt. Eine für trockene, eine für empfindliche, eine für die reife Haut, wieder eine andere für fettige oder Mischhaut...
Und warum gibt´s dann immer nur jeweils eine Creme für Männerhaut? Haben Männer nicht auch unterschiedliche Hauttypen?

Männliche und weibliche Cremes?
Der jeweilige Hauttyp muss bei der Auswahl einer Gesichtspflege immer die entscheidende Rolle spielen. Ganz egal, ob es sich um eine männliche oder eine weibliche Haut handelt. Eine Creme für die Männerhaut ist somit eigentlich Unsinn. Es gibt sie meist nur aus dem Grunde, weil Männern die Differenzierung von Hautpflegeprodukten (aus Bequemlichkeit?) nicht zugemutet wird.

Besser ist die Unterscheidung
Eine trockene Haut hat eine gestörte Feuchtigkeitsbindung und eine reduzierte Talgproduktion. Hormonell bedingt tritt dieser Talgmangel beim Mann eher seltener auf. Ganz für ihn auszuschließen ist das jedoch auch nicht. Wer trockene Haut hat, ist mit „Männercremes“ oft nicht gut versorgt.

Oft fettig aber nicht immer
Männliche Haut ist öfter (aber nicht immer) fettreicher aufgrund einer stärkeren Talgproduktion. Das ist bedingt durch die männlichen Hormone. Leider hat das unschöne Folgen wie z. B. grobe Hautporen, vermehrte Mitesser und Pickel. Eine auch beim Mann vorkommende Hauttypvariante ist die sogenannte Mischhaut. Damit wird die Kombination von fettiger Haut – meist Stirn, Nase und Kinn bezeichnet, die gleichzeitig vorhanden ist, mit einer Trockenheit in den seitlichen Gesichtspartien.

Kann man Haut-Sommerschäden reparieren?
Jeder liebt im Sommer die Wärme, das Licht und das Wohlbefinden, welches dadurch entsteht. Wir bekommen also dabei viel UV-Licht ab. Und etwa 90 Prozent des Vitamin D-Bedarfs des Körpers wird so gedeckt. Aber mancher schaut nun zwar auf eine braune aber auch knittrige, unelastische und stark gealterte Haut.

Kann man diese Schäden nun im kommenden Herbst wieder beheben?
Im Prinzip ist der Köper in der Lage, UV-Schäden zu reparieren. Die durch UV-Strahlen verursachten Schäden in der Zell-DNA werden dabei durch verschiedene Reparaturmechanismen behoben.

Zuviel ist kontraproduktiv
Dieser Reparaturmechanismus hat jedoch nur eine begrenzte Kapazität. Zu häufige und zu viele Schäden können dadurch auch nicht mehr repariert werden. Die Haut altert vorzeitig. Die beste Antifaltencreme ist somit eine Sonnenschutzcreme. Besonders im Gesicht und am Hals ist sie zu empfehlen. Gleichzeitig sollte man jedoch auch nicht jegliches Sonnenlicht meiden. Denn es ist lebenswichtig, u. a. gegen depressive Verstimmungen.

Helfen spezielle Cremes?
Auch wenn die Werbung es verspricht, kann kein kosmetisches Produkt UV-Schäden reparieren. Seren und Cremes können bestenfalls die allgemeine Hautregeneration unterstützen. Hilfreich sind dabei intensiv feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe wie z. B. die Hyaluronsäure.




06.08.2017


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