Tadschikistan: Rosa Listen

Im Kampf gegen Geschlechtskrankheiten haben die Behörden des autoritär regierten zentralasiatische Staates über 360 angeblich homosexuelle Personen in einer „Rosa Liste“ zusammengefasst. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP, wurden diese zwangsweise auf Geschlechtskrankheiten getestet. 319 schwule Männer und 48 lesbische Frauen wurden demnach registriert, nachdem die „Zugehörigkeit zu einer sexuellen Minderheit bewiesen“ worden sei.
Mit welchen Konsequenzen die betroffenen Personen zu rechnen haben, ist aktuell nicht bekannt. Homosexualität ist in der ehemaligen Sowjetrepublik zwar legalisiert, gilt aber in der konservativen, mehrheitlich sunnitischen Bevölkerung als unsittlich. (mg)

28.10.2017


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