Marokko: Minister verteidigt homophobe Äusserungen

Marokkos Menschenrechtsminister Mustapha Ramid verteidigt seine homphoben Äußerungen aus dem September. In einem Interview antwortete er damals erbost auf eine Frage nach Homosexualität. „Warum fragt mich jeder danach? Es ist eine Schande! Wir sind hier in Marokko. Wenn wir weiter darüber sprechen, geben wir diesen Leuten einen Wert. Sie sind Müll!“
Auf Nachfrage lehnte er nun eine Entschuldigung ab und wiederholte seine Aussagen. So schrieb er etwa auf Facebook, dass Homosexualität aus gutem Grund in Marokko verboten sei, „weil wir nicht Europa sind“. Homosexualität sei für die Gesellschaft nicht akzeptabel. Außerdem behauptete der Minister, er habe nicht homosexuelle Personen als „Müll“ bezeichnet, sondern das Konzept der Homosexualität. Zudem zog er eine Parallele zwischen der Bestrafung von Homosexualität und der Todesstrafe, die ebenfalls in Marokko angewendet wird und die oft aus dem Ausland kritisiert werde. (hx)

30.10.2017


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