Trump: Keine Probleme mit Homo-Diskriminierung?

Eigentlich ist US-Präsident Donald Trump nicht gerade für seine Negativhaltung gegenüber sexuellen Minderheiten bekannt: Immerhin gilt er als einer der wenigen in seiner Partei, die die Ehe für Alle gut heißen und der auf dem Parteitag der Republikaner ausdrückliche die LGTBQ Community erwähnte.

Eine Verhandlung vor dem Bundesberufungsgericht in New York City wirft nun allerdings ein anderes Bild auf seine Regierung: Dort setzt sich die Regierung nämlich ausdrücklich dafür ein, dass Arbeitgeber ihre Angestellten aufgrund von Homosexualität feuern dürfen.

Konkret geht es um den Fall von Donald Zarda, einem Fallschirmsprunglehrer aus dem Staat New York. Dieser hatte einer Klientin die Angst vor zu engem Körperkontakt beim Tandem-Sprung nehmen wollen, indem er ihr versicherte, zu "100 Prozent schwul zu sein". Grund genug für seinen Arbeitgeber, dem Mann eine Kündigung auszusprechen.

Obwohl dieser Vorfall schon 7 Jahre zurückliegt, wird der Fall noch immer vor Gericht verhandelt. Im Gegensatz zur Obama-Regierung hat sich das aktuelle Justizministerium von Jeff Sessions nun hinter den Arbeitgeber gestellt.




(fl)

14.12.2017
US-Präsident Donald Trump // © Shealah Craighead
US-Präsident Donald Trump // © Shealah Craighead

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