Vergewaltigung? Bryan Singer unter Druck

Der Produzent und Regisseur Bryan Singer wehrt sich gegen Vorwürfe, im Jahr 2003 einen 17-jährigen Jungen brutal vergewaltigt zu haben. Das damalige Opfer hat bei einem Gericht in Seattle Klage wegen Vergewaltigung eingereicht und fordert ein Schmerzensgeld. Laut Gerichtsakten soll Singer den Jungen damals auf einer Yachtparty zum Oralsex gezwungen und ihn anschließend anal penetriert haben. Um den Jungen zum Schweigen zu bringen, habe er ihm Hilfe für eine Karriere in Hollywood versprochen.

Der 52-jährige Bryan Singer will nun seinerseits Klage wegen Verleumdung einreichen. Brisant wird die Anschuldigung allerdings wegen ähnlicher Vorwürfe aus dem Jahr 2014. Damals behaupteten zwei Männer, als Jugendliche ebenfalls von Singer zum Sex gezwungen worden zu sein. Die Klagen wurden wegen fehlender Beweise fallen gelassen.

Auch im Beruf läuft es für Singer zurzeit nicht rund. 20th Century Fox hat den Amerikaner gerade wegen Unzuverlässigkeit entlassen.
(ft )

18.12.2017
Bryan Singer // © dick thomas johnson
Bryan Singer // © dick thomas johnson

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