So gesund ist Leinöl

Um Öle und Fette ranken sich viele Mythen und Vorurteile. Immer wieder wird beispielsweise angeführt, sie würden dem Körper schaden und sollten daher mit Bedacht zugeführt werden. Die Wahrheit ist freilich weit komplexer: So haben viele Öle pflanzlicher Basis tatsächlich einen ungemein positiven Einfluss auf die Gesundheit. Im Folgenden soll anhand des Beispiels Leinöl einmal näher auf die Vorteile von pflanzlichen Ölen eingegangen werden. Das gilt insbesondere in Hinblick auf Omega 3 Fettsäuren, die Leinöl nicht zu knapp enthält.

Diabetes vermeiden mit regelmäßigem Konsum von Leinöl

Die Blutzucker-Krankheit Diabetes ist weit verbreitet und wird von den Betroffenen bestenfalls als lästig empfunden. Was viele noch nicht wissen: Die Zufuhr von Leinöl auf regulärer Basis kann Diabetes im besten Fall vermeiden. Was dabei konkret passiert: Das Leinöl oder die Samen derselben Pflanze sorgen für Verringerung des Blutzucker-Spiegels. Dieser ist in erhöhter Form wiederum wesentlich dafür verantwortlich, dass Diabetes ausgelöst wird. Bestätigt wird das ganze durch eine Studie des Kanadiers Stephen Cunnane, die unter wissenschaftlichen Bedingungen durchgeführt wurde. Auch für bereits an Diabetes Erkrankte kann der Konsum von Leinöl einen Vorteil darstellen: Die benötigte Insulinmenge wird durch den Konsum meist signifikant verringert.

Leinöl und die Omega 3 Fettsäuren

Den meisten von uns sind Omega 3 Fettsäuren wohl vor allem im Kontext von Fischkonsum ein Begriff. Tatsächlich enthält jedoch auch Leinöl eine nicht unbedeutende Menge der Fettsäuren. Wie wissenschaftliche Studien bestätigen, lässt sich die Wahrscheinlichkeit von Herz-Kreislauf Erkrankungen durch Zugabe des Öls deutlich senken. Im schlimmsten Fall kann ein Mangel dieser Fettsäuren zu einer Beeinträchtigung der Sehkraft führen. Grund genug, um mit wohlschmeckendem Leinöl die benötigte Tagesration von Omega 3 zuzuführen. Weitere Vorteile, die das Öl und die Fettsäuren mit sich bringen: Die Konzentrationsfähigkeit wird erhöht und ein Gefühl der inneren Ausgeglichenheit stellt sich ein.

Auswirkungen auf die Nieren und die Cholesterin- beziehungsweise Blutfettwerte

Leinöl kann getrost als das bezeichnet werden, was die moderne Wissenschaft ein Wundermittel nennt. Neben den Vorteilen für Diabetiker hat das Produkt nämlich auch in Bezug auf die Cholesterin- und Blutfettwerte einen positiven Einfluss. Sowohl der Gesamt-Cholesterin als auch der LDL-Cholesterin Wert konnten im Rahmen einer dreimonatigen Studie mithilfe von Leinöl bedeutend gesenkt werden. Der Blutfettwert verbesserte sich ebenfalls. Zusätzlich zum Leinöl konsumierten die Probanden im Rahmen der Studie auch täglich drei Scheiben eines Brotes mit Leinsamen. Noch eindrucksvoller waren übrigens die Auswirkungen auf Patienten mit Nierenerkrankungen. In Langzeitstudien konnte bestätigt werden, was zuvor nur bei Ratten belegt war: Leinöl verbessert die Nierenwerte.

Blutdruck und Krebsrisiko senken

Ein beliebtes Hausmittel zum Senken des Blutdrucks ist kaltgepresstes Olivenöl. Was bisher noch nicht annähernd so bekannt ist: Leinöl senkt den Blutdruck weit stärker als dies bei Oliven- oder Sonnenblumenöl der Fall ist. Eine von der Biochemikerin Johanna Budwig entwickelte Krebs-Diät basiert ebenfalls in wesentlichen Teilen auf dem Konsum von Leinöl.

Zusammengefasst kann Leinöl als Heilmittel für eine Vielzahl von Erkrankungen betrachtet werden. Es empfiehlt sich der Kauf eines kaltgepressten Öls, wenn möglich aus biologischem Anbau sein.
(fl)

08.01.2018
© HeikeRau
© HeikeRau

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