10 Fakten über Milch

Milch ist ein wahres Wundermittel und kann auf vielerlei Weise dem menschlichen Organismus helfen. Das Milcheiweiß unterstützt den Stoffwechsel und trägt zum Muskelaufbau bei, während Calcium Knochen und Zähne stärkt und bei der Fettverbrennung wertvolle Dienste leistet. Schon ein Gramm Calcium täglich, was der Menge von einem halben Liter Milch oder zwei Joghurtbechern entspricht, reicht nach neuen Studien aus, um den BMI um 15 Prozent zu reduzieren. Auch H-Milch ist besser als ihr Ruf. So gehen bei der Erhitzung nur 20 Prozent aller Vitamine verloren, bei ESL-Milch sind es sogar nur 10 Prozent bei einer Haltbarkeit von drei Wochen.

Um den Effekt der probiotischen Joghurtkulturen nutzen zu können, sollten Sie der Marke und damit demselben Bakterienstamm treu bleiben und täglich um die 200 Gramm von dem probiotischen Joghurt konsumieren. Nur dann haben die Bakterien eine Chance, sich im Darm festzusetzen und eine Wirkung zu erzielen, ansonsten verflüchtigt sich der Effekt. Auch das Nebenprodukt Molke lohnt sich bei einem Kalorienanteil von nur 24 bei 100 Gramm. Wenn Sie bei Molke-Getränken vermeiden wollen, dass unnötig Zucker und Süßstoffe dem Getränk beigemengt werden, dann pürieren Sie doch frische Früchte und mischen ihn mit der Molke für einen leckeren und gesundheitsfördernden Drink.

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Wer nur fettarme Milchprodukte zu sich nimmt, spart zudem circa 20 Gramm Fett pro Liter. In einer Studie der Universität von Harvard fanden Forscher allerdings heraus, dass dadurch bei Frauen der Eisprung ausbleiben kann. Wer zu den 15 Prozent an Bürgern gehört, die eine Laktose-Unverträglichkeit aufweisen, dem fehlen Enzyme zur Aufspaltung des Milchzuckers.
Trotzdem brauchen auch diese Menschen nicht ganz auf Milchprodukte zu verzichten. Für diese sollten lediglich Kefir, Joghurt, Käse und Quark erste Wahl sein. Übrigens hilft Milch auch beim Einschlafen und beim morgendlichen Aufstehen. So empfahl eine niederländische Studie jüngst, vor dem Schlafengehen ein Glas Milch zu trinken. Dazu verhilft die in der Milch enthaltene Aminosäure Tryptophan. Besonders viel an Tryptophan ist in Hartkäse wie Parmesan enthalten.

Auch die Schafe liefern Milch, deren Milch hat zwar doppelt soviel Fett wie bei der Kuh, enthält aber viel Vitamin B12 zur Bildung von Blut sowie Orotsäure, die bei Kopfschmerzen und Depressionen nützen kann. Die Milch von Ziegen ähnelt wiederum der Milch von Kühen, nur Fette und Milcheiweiße sind etwas weniger vorhanden. Der Griff zur Biomilch zahlt sich aus. Hier fanden Forscher heraus, dass die Kühe von Biomilch einen dreifachen Anteil an konjugierten Linolsäuren (CLA) aufweist, die gegen Krebs, Diabetes und Herzkreislauferkrankungen wirken. Da der Mensch seinen Bedarf an CLA durchschnittlich nur um die Hälfte deckt, reichen hierfür 0,4 Liter an Biomilch. Auch der Käse hat für gesundheitsbewusste Menschen seinen Nutzen. Die im Käse enthaltenen Stoffe wie Choleszystokinin halten die Nahrung länger im Magen und führen damit zu einem stärkeren Sättigungsgefühl. Ein dreimaliges Essen von Käse in der Woche reduziert außerdem die Gefahr, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, um 80 Prozent.
(ki)

11.02.2018
© vuk8691
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