„Schwul“ ist das häufigste Schimpfwort in Schulen

Schwul darf kein Schimpfwort mehr auf Schulhöfen sein. Deshalb baut das anyway in Köln seine Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit aus. Ab sofort kümmern sich zwei neue Mitarbeiter darum, dass Kölner Schüler*innen die Grundlagen der sexuellen und gleichgeschlechtlichen Vielfalt lernen.

Dominik Weiss und Stephanie Cremer sind seit Anfang des Jahres für die Aufklärung über Homo- und Bisexualität sowie Trans-Geschlechtlichkeit im Jugendzentrum anyway verantwortlich.

Im Rahmen des Projektes WiR* kommen Schüler*innen und Multiplikatoren*innen in das anyway, um an Workshops rund um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt teilzunehmen. Im Fokus stehen das Lernen von Begriffen, der Abbau von Klischees und Stereotypen und die direkte Begegnung mit jungen Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*-Personen.

Die beiden Hauptamtlichen sind Ansprechpartner für Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen. Sie wollen noch mehr Schulen dazu einladen, ihre Schüler*innen an den kostenlosen Workshops im anyway teilhaben zu lassen. "Schule heißt, Jugendliche fit für die Zukunft zu machen. Dazu zählt auch die Auseinandersetzung mit einer vielfältigen Gesellschaft und das Erlernen von Akzeptanz", sagt Cremer. Sie freut sich mit ihrem Kollegen Weiss auf ihre zukünftigen Aufgaben und die konstruktive Zusammenarbeit sowohl innerhalb der LSBT*-Community als auch mit Kölner Schulen und Jugendeinrichtungen.


(js)

13.02.2018


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