43 Abgeordnete im Bundestag homo oder bi

Die „Süddeutsche“ errechnet 43 queere Abgeordnete im Deutschen Bundestag. 709 Mitglieder sitzen aktuell im Plenarsaal des Deutschen Bundestags. Nach der Zehn-Prozent-Formel, dürften mindestens 70 Parlamentarier zur inoffiziellen Queerfraktion gehören.

Nun hat die Münchner Tageszeitung eine ganz eigene Berechnung angestellt. In einer Analyse, inwieweit der 19. Bundestag das Volk repräsentiert, kommt die „Süddeutsche“ zum Schluss, dass 52 Nicht-Heterosexuelle dem Parlament angehören müssten, um ihren Bevölkerungsanteil widerzuspiegeln. Dies entspricht 7,3 Prozent.

Laut ihren Rechnungen sind „43 Abgeordnete nicht heterosexuell, damit fehlen im Verhältnis zur gesamten Bevölkerung nur neun Personen“, schreibt die Tageszeitung. Damit wären Homosexuelle und Bisexuelle „nominell gut repräsentiert“. Dies sei bei Alten, Jungen, Frauen, Migranten, Muslimen, Menschen mit Behinderung oder mit Hauptschulabschluss, Alleinstehenden sowie Dorfbewohnern ganz anders.

Wie die „Süddeutsche“ auf ihre Berechnungen von 43 nicht-heterosexuellen Mitgliedern im Deutschen Bundestag kam, bleibt ihr Geheimnis.

Viel wichtiger dürfte wohl auch sein, wie viele Abgeordnete aus welcher Partei sich für LGBTI-Rechte einsetzen, denn da spielt die sexuelle Orientierung oft nur eine Nebenrolle.


(js)

01.03.2018
Der Plenarsaal des Deutschen Bundestags // © dstaerk
Der Plenarsaal des Deutschen Bundestags // © dstaerk

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