Netta erntet Shitstorm

Eigentlich wollte Netta nur die Freude mit ihren Fans teilen, dass der Eurovision Song Contest 2019 in Israel stattfindet. Doch die Wahl ihrer Worte, sorgte für Proteste. Vor allem bei Muslimen. Als Netta auf die Bühne in Lissabon trat, sagte sie: „Nächstes Mal in Jerusalem!“ Das klingt zunächst nicht spektakulär, da der Musikevent im darauffolgenden Jahr immer im Land der Gewinner stattfindet. Allerdings handelt es sich bei dem Satz, den die Siegerin auf der Bühne sagte, um eine Redewendung, die am Ende des Yom-Kippur- und dem Pessach-Fest gesungen wird und eine strengreligiöse Bedeutung hat. Jerusalem wird von den Palästinensern ebenfalls als Hauptstadt beansprucht.

(js)

23.05.2018
© Wouter van Vliet
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