Bund der katholischen Ärzte: Homosexualität kommt von Syphilisinfektion

1990 ist Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem ICD-Katalog gestrichen worden, wird also offiziell nicht mehr als Krankheit eingestuft. Nach dem im letzten Jahr die Ehe in Deutschland geöffnet wurde und auch andere Länder nachziehen, kommt die Erkenntnis vom „Bund der katholischen Ärzte“ (BKÄ) überraschend.

Die Mediziner sind der Meinung, dass Homosexualität zwar keine Krankheit ist, es sich jedoch um eine „Störung in der Entwicklungsphase, deren Folgezustand behandlungswürdig sei“ handle. Vor dieser „Störung“ müsse „aus gesundheitlichen und moralischen Gründen gewarnt werden“.

Der BKÄ geht davon aus, Homosexualität sei eine Folge einer Belastung des Erbguts durch nicht ausgeheilte Infektionskrankheiten wie Syphilis bei den Vorfahren.

„Wichtig ist uns der Hinweis auf die Hypothese, dass eine gestörte epigenetische Vererbung von Toxinen einer Syphilisinfektion der Ahnen derartige körperliche und Denk- und Verhaltensweisen verursachen kann“, schreibt der BKÄ wörtlich.

Aber Dr. Gero Winkelmann, Leiter des BKÄ, hat selbstverständlich eine Lösung:

Die sexuellen Neigungen könnten durch religiöse, psychotherapeutische und medizinisch-homöopathische Methoden behandelt werden. Psychologisch gesehen, steckt hinter Homosexualität eine distanzierte Vater-Beziehung und eine belastete Mutter-Beziehung. Diese seelischen Traumata könnten mittels einer „reparativen Therapie“ nochmals durchlebt und dann geheilt werden.

Und wenn die Therapie nicht hilft, tut es eine homöopathische Behandlung bestimmt.

Strafrechtliche Maßnahmen habe es gegen den BKÄ bisher nicht gegeben. Auch eine offizielle Distanzierung des Zentralvereins homöopathischer Ärzte bleibe demnach bis heute aus.



(js)

05.07.2018
© matthewennisphotography
© matthewennisphotography

#kaufen##winbutton#
#location# #cityguide#