Der Homofeindliche „Hassbus“ in Köln und Wiesbaden

In Köln und Wiesbaden wird am Mittwoch und Donnerstag der "Hassbus" der homophoben "Demo für alle" einfahren. Diese homophoben Kundgebungen möchte der LSVD in Nordrhein-Westfalen und Hessen zusammen mit anderen Initiativen aber nicht so stehen lassen und ruft zur Teilnahme an Gegenkundgebungen auf.

„Gemeinsam werden wir den kruden Thesen aus dem Hassbus der sog. ´Demo für alle´ die Stirn bieten. Beverfoerde und ihre Anhängerschaft wollen im Namen von Ehe und Familie unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft mit homophober und transfeindlicher Ideologie unterminieren. Sie treiben mit Vorurteilen und Diffamierungen ein gefährliches Spiel, das nicht zuletzt Kindern und Jugendlichen schadet, anstatt sie vor Anfeindung und Ausgrenzung zu schützen“, so Dr. Matthias Janssen aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes Hessen.

Initiatorin der bundesweiten Stimmungsmache gegen eine vielfältige und wertschätzende Pädagogik ist der Verein „Ehe-Familie-Leben“ um die Vorsitzende Hedwig von Beverfoerde. Sie ist Autorin der rechtpopulistischen Plattform Freie Welt und lange Zeit Sprecherin der Initiative Familienschutz um die AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Beverfoerde und ihre Anhänger sind gegen frühe sexuelle Aufklärung im Unterricht, ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehungen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten.

12. September – 15 Uhr
Bahnhofsvorplatz – Köln

13. September – 15 Uhr
Café Lumen - Wiesbaden

(js)

12.09.2018
© facebook.com / Demo für Alle
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