Im Interview - Pier-André Rudeloff
Es ist einer jener angenehm temperierten Sommertage, an denen ich in der Langen Reihe in einem Café sitze und auf unseren Testwagen warte. Pünktlich fährt Pier-André Rudeloff in dem nagelneuen Mercedes vor und parkt praktischer Weise genau vor dem Café. Ich winke ihm entgegen, er grüßt im Vorbeigehen noch den einen und anderen Bekannten und setzt sich dann mit an meinen Tisch. Ich möchte jetzt einmal genauer wissen, wie die Verbindung zu Autos und Mercedes-Benz entstand und frage nach der Geschichte und wie alles begann:
Das ist eigentlich ganz einfach wie ich dazu gekommen bin. Alles fing an, als mein Großvater im Jahre 1959 ein Gewerbe für den Fahrzeughandel anmeldete. Schon ein Jahr später wurde er Vertragspartner für Mercedes-Benz im Raum Stade-Buxtehude.
Dann hast du also ein Familienunternehmen übernommen?
Nein jedenfalls nicht direkt. Mein Großvater starb im Jahre 1990 und das Unternehmen wurde von meiner Mutter übernommen, bis sie es im Jahre 2004 dann verkaufte. Erst später kam die Firma Wehrenberg auf mich zu und fragte, ob ich an einem Mercedes-
Benz Autohaus Interesse hätte. Das war im Jahre 2006 und da habe ich zugesagt. So entstand dann die Rudeloff-Wehrenberg GmbH. Wenn ich ehrlich bin auch einfach deshalb, weil mir der Stern irgendwie gefehlt hat.
Ja das kann ich schon nachvollziehen ... Wo genau ist denn eigentlich das Autohaus?
Die Adresse ist Köterdamm 30. Das ist gar nicht weit weg in Hamburg-Finkenwerder. Zum Glück, möchte ich sagen, denn wenn manchmal nach einem Arbeitstag noch genügend Zeit ist, entspanne ich am liebsten hier in St. Georg in der Langen Reihe und trinke
meinen Feierabend-Latte Macchiato.
Ach so, daher hast du auch Bekannte hier?
Ja ein paar, aber ich bin leider viel zu selten hier, meine Freizeit ist recht knapp bemessen. Aber auf der anderen Seite macht mir die Arbeit auch Spaß und das ist das Wichtigste. Die beiden die ich vorhin gegrüßt habe, sind Kunden bei mir und lassen seit Jahren die Inspektionen in meiner Werkstatt
machen.
Wie stehst du eigentlich zum Thema Wirtschaftskrise?
Manche machen den Fehler und reduzieren ihre Sichtweise darauf, was etwas kostet. Man geht besser danach, was etwas wert ist. Auf Dauer hat man damit am Ende sogar noch weniger gezahlt.
Das ist ja geradezu ein philosophisches Schlusswort, dann bedanke ich mich für das Interview!
www.hkwehrenberg.de (cs)
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07.09.2009  Pier-André Rudeloff
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