Ein Bürgermeister in Peru schlägt Alarm: Er befürchtet, das aus dem Nachbarort stammende Trinkwasser mache seine Einwohner homosexuell.
Bei der Einweihung einer neuen Trinkwasserleitung warnte José Benítez aus Huarmey, dass ein hoher Strontium-Gehalt im Wasser männliche Hormone reduzieren und damit zu einem Anstieg von Schwulen in der Bevölkerung führen könnte.
Hintergrund der Befürchtungen des Stadtoberhaupts: Das Wasser wird aus dem benachbarten Tabalosos geliefert Vor über zehn Jahren hatte der peruanische TV-Sender Channel 4 einmal berichtet, in dieser 14.000-Einwohner-Stadt lebten nur Homosexuelle.
Als Begründung hatte der Sender schon damals das strontiumhaltige Trinkwasser angeführt. Die Einwohner protestierten zwar heftig, auch die Stadt verklagte den Sender - doch das Homo-Image wurde Tabalosos offensichtlich nicht los. (mg)