In den schwulen Clubs wird bekanntlich ordentlich gebechert. Kein Wunder: Bier, Wein und Wodka-Redbull wirken enthemmend und steigern dadurch die Lust. Nicht nur schüchterne Männer wissen, dass es nach einigen Gläschen einfacher ist, jemanden anzusprechen und direkter zur Sache zu kommen. Hinzu kommt der bekannte Effekt, dass man sich Männer, die eigentlich nicht in das eigene Beuteraster passen, "schöntrinken" kann.
Wer wiederum zu viele Drinks bestellt, verringert seine Chancen auf eine heiße Nacht. Zum einen wirkt ein lallender Kerl an der Bar alles andere als attraktiv, zum anderen ist es im betrunkenen Zustand schwieriger, einen Ständer und einen Orgasmus zu bekommen. Beim Sex im Vollrausch kommt es gar nicht selten vor, dass jemand mittendrin einschläft. Der Geist ist zwar hochgradig willig, aber der Körper macht schlapp.
Allgemein gilt folgende Faustregel: Wer die "positiven" Effekte des Alkohols nutzen möchte, zugleich aber nichts von der sexuellen Energie einbüßen will, sollte den Konsum auf etwa ein halbes Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht beschränken. Das bedeutet z. B. für einen 75 Kilogramm schweren Kerl, er sollte nicht mehr als zwei Gläser Wein trinken.
(mg)