Ian Benardo, ein ehemaliger Teilnehmer der amerikanischen Casting-Show "American Idol", klagt auf die Zahlung von 300 Millionen Dollar, weil die Produzenten sein Schwulsein "ausgebeutet" haben.
Benardo trat vor drei Jahren in der Show auf. Seine Interpretation des Laura-Brannigan-Songs "Gloria" stieß bei der Jury allerdings eher auf Belustigung als auf Anerkennung. Beim diesjährigen live ausgestrahlten Finale im Mai stürmte er kurz vor einer Werbeunterbrechung die Bühne und erzählte in atemlosen Sätzen, dass er Chefjuror Simon Cowell ersetzen wolle.
Bei diesem "spontanen" Auftritt sei es zu dem 300-Millionen-Dollar-Schaden gekommen, teilte Benardo nun der verdutzten Öffentlichkeit mit. Die "Idol"-Produzenten hätten demnach "meine Nichtkonformität und sexuelle Orientierung ausgenutzt. Sie haben mir gesagt, ich müsste vor der Kamera überschwul wirken." Für den Auftritt sei er von "American Idol" bezahlt worden, so Benardo weiter. Benardo führte aus, er wolle gegen die "ungezügelte Homophobie" bei "American Idol" vorgehen und würde nicht aufhören, bis er die Show "in die Knie gezwungen" habe.
Die Produzenten der Show wollten zu der Forderung keine Stellungnahme abhgeben.