Intime Beichte der schwedischen Schauspielers Alexander Skarsgård: Der Darsteller des Vampirs Eric Northman aus "True Blood" erzählte in einem Interview, dass er bei Nacktszenen nicht wie seine Kollegen einen Strumpf um seinen Penis trägt.
Normalerweise verbergen die Hauptdarsteller der US-Vampir-Serie gerne ihr Geschlecht. So tragen der Brite Stephen Moyer ("Bill Compton") und die neuseeländische Oscar-Preisträgerin Anna Paquin ("Sookie Stackhouse") gerne eine Socke bzw. ein "Pflaster" über ihrer Intimzone. Skarsgård mag es lieber ohne: "Ich war nackt in anderen Rollen im Theater und im Film", sagte der 34-Jährige.
"True Blood" wird im amerikanischen Pay-TV-Sender HBO ausgestrahlt und unterliegt daher nicht der strengen Zensur durch die US-Medienaufsicht. Dabei werden fast so viele homoerotische Sex-Szenen gezeigt wie "traditionelle". Autor der Serie ist der offen schwule Alan Ball ("American Beauty", "Six Feet Under"). Für ihn sind Vampire die neuen Sex-Symbole: "Vampire sind Sex. Ich verstehe Vampir-Geschichten über Enthaltsamkeit nicht", meinte er mit Blick auf die "Twilight"-Filmserie.
"True Blood" handelt davon, wie die Vampire an die Öffentlichkeit treten, nachdem Blut synthetisch hergestellt werden kann und sie nicht mehr auf Menschenblut als Nahrungsquelle angewiesen sind. Ein Aspekt handelt davon, wie Vampire in der Gesellschaft diskriminiert werden und zieht Parallelen zur Schwulenverfolgung. So wird im Vorspann eine Kirche gezeigt, vor der ein Schild mit der Aufschrift "God Hates Fangs" ("Gott hasst Reißzähne") steht. In der echten Welt tragen manche amerikanische Kirchen die Aufschrift "God Hates Fags" ("Gott hasst Schwuchteln").