Die beliebte Smarthphone-App Grindr will nach ihrem weltweiten Erfolg in der Szene nun auch Heterosexuelle beglücken.
Weltweit haben rund zwei Millionen Gays die einschlägige Grindr-App auf ihrem iPhone, Blackberry und Android-Handy installiert. Der Dienst funktioniert wie ein klassisches Datingportal, bietet aber zusätzlich noch eine GPS-Funktion. So können Nutzer fast auf den Meter genau feststellen, wo sich die anderen User gerade aufhalten – für unkomplizierte, schnelle Sexdates eine nicht unwichtige Information.
Die Hetero-Plattform von Grindr mit dem Arbeitsnamen Amicus soll in wenigen Wochen kostenlos zum Download bereit stehen – ebenfalls mit einer kostenpflichtigen Premiumversion. Sex soll zwar weiterhin eine Option sein, aber nicht mehr so im Mittelpunkt wie beim Original, erklärte Grindr-Chef Joel Simkhai. Es liege an den Nutzern selbst, welche Aktivitäten sie über den Dienst planen wollten. Heterosexuelle Frauen hätten beispielsweise ein Interesse an der Suche nach Tennispartnern.