In Toronto sorgt ein schwules Pinguin-Paar für Schlagzeilen. Der Zoo der kanadischen Metropole will Buddy und Pedro nämlich trennen und stattdessen mit Weibchen zusammen führen.
Damit will der Zoo erreichen, dass die Pinguine ihre "erstklassigen Erbanlagen" weitergeben, heißt es in Medienberichten. Der 20-jährige Buddy und der zehnjährige Pedro sind erst im Mai aus dem amerikanischen Toledo nach Toronto gekommen.
In Toledo haben sie bereits ihre Paarbindung begonnen - und ließen sich auch in Kanada nicht mehr davon abbringen, als sie in eine Gruppe von zwölf Pinguinen - sechs Männchen und sechs Weibchen - gekommen sind. Jetzt sollen sie getrennt und damit „zwangsheterosexualisiert“ werden, wie Aktivisten kritisieren.
Buddy und Pedro verhalten sich Beobachtern zufolge genauso wie ein gemischtgeschlechtliches Pinguinpaar: Sie kuscheln sich aneinander und stoßen regelmäßig Paarungsrufe aus.
So ganz wohl ist dem Vorstand des Zoos die Trennung deshalb nicht: "Das ist eine komplizierte Sache, da es so aussieht, als ob die beiden in einer liebevollen Beziehung sind", meinte selbst Zoo-Chef Joe Torzsok. (mg)