Schreckliche Familientragödie auf den Philippinen: Im dem asiatischen Inselstaat hat ein Vater hat seinen eigenen Sohn mit kochendem Wasser überschüttet, weil mit dessem Schwulsein nicht zu Rande kam.
Nach einem Bericht von „Philippine LGBT Hate Crime Watch“ erlitt der 19-jährige Edmund Padilla schwerste Verbrennungen. Der Vater soll kurz zuvor erfahren haben, dass drei seiner Kinder homosexuell sind - und daraufhin seinen Sohn attackiert haben. Er wurde festgenommen und soll wegen Körperverletzung vor Gericht gestellt werden.
Bereits wiederholt haben Homo-Gruppen vor Hass-Morden gegen Homosexuelle gewarnt. „Philippine LGBT Hate Crime Watch“ hat allein im vergangenen Jahr 37 Morde gezählt, die nur aus Hass gegen die sexuelle Orientierung der Opfer begangen wurden. In der Hauptstadt Manila gibt es allerdings eine lebendige Szene. Ein kämpferischer Gay Pride wurde dort bereits im Jahr 1994 abgehalten. (dk)