In der heutigen, doch sehr schnelllebigen Welt sehnen sich viele Menschen immer mehr nach einem Zuhause, in dem man sich wohl fühlt, sich fallen lassen kann, in das man gern Gäste einlädt und in das man jeden Tag gern nach Hause kommt. Wo man Ruhe bekommt und gleichzeitig Kraft tanken kann. Gleichzeitig soll es auch flexibel sein, denn kreative Menschen entdecken gern neue Trends und wollen diese auch ausprobieren. Die vielfältigen Wohnideen und Farbmöglichkeiten lassen immer wieder neue Wirkungen zu. Je nach Geschmack kann etwas beruhigend, anregend oder ausgleichend sein. Wichtig bei der Auswahl der Farben ist vor allem, dass man weiß, in welchem Raum man welche Wirkung erzielen möchte. Planung und Vorbereitung sind daher unabdingbar, wenn man nicht hinterher die böse Überraschung erleben möchte. Hier ein paar Tipps:
Raumwirkung:
Farben bewirken viel – ein kleiner Raum kann weit erscheinen, ein größerer trotzdem behaglich. Auch die Wirkung der Farben an sich fällt unterschiedlich aus, von anregend bis ausgleichend oder beruhigend. Deshalb sollte man sich vorher überlegen, was man in den einzelnen Bereichen seiner Wohnung erzielen möchte. Soll der Wohnbereich für Gesellschaften lebendig wirken oder Ruhe ausstrahlen? Ist die Küche Mittelpunkt der Geselligkeiten, und soll das Schlafzimmer ausgleichend sein? Wichtig bei dieser Planung ist auch, dass man den Einrichtungsstil einbezieht, auf Sonneneinfall achtet und wieviel Licht insgesamt im Raum ist. Hilfreich bei der Farbwahl sind auch die Farbtafeln diverser Hersteller, die in Baumärkten kostenlos zu haben sind.
Einkauf:
Sind die Planungen abgeschlossen, kann es endlich ans Einkaufen gehen. Unbedingt die Grundfläche der Wände berechnen und entsprechend ausreichende Farbe (auf Abdeckkraft achten!) kaufen. Ruhig eine Checkliste anlegen, damit kein Utensil vergessen wird. Gern werden kleinere Pinsel für Ecken und Kanten außer Acht gelassen. Bei der Wahl von Farbrollen unbedingt auf die Qualität
achten, für ausreichend Abdeckfolie sorgen, Reinigungsmittel nicht vergessen und auch Malerkrepp zum Abkleben einkaufen.
Vorbereitung + Streichen:
Nachdem alle Möbel aus dem Zimmer entfernt wurden bzw. abgedeckt in der Mitte stehen, Boden und Heizkörper gründlich mit Abdeckfolie abgedeckt wurden, Fußleisten, Schalter und Steckdosen sowie Türrahmen abgeklebt sind und alle Arbeitsutensilien bereit stehen, kann es nun endlich losgehen. Mit Kanten an Fenstern und Türen und Zimmerecken sollte begonnen werden, am Besten flache Pinsel verwenden. Anschließend die Decke streichen, damit Farbspritzer auf den fertigen Wänden vermieden werden. Farbe immer zügig verarbeiten, damit Ansätze nach dem Trocknen nicht mehr zu erkennen sind. An den Wänden in senkrechten Bahnen arbeiten, die sich überlappen.
Nachbereitung:
Bevor alles wieder an seinen Platz kommt, unbedingt die Farbe komplett durchtrocknen lassen. So entdeckst Du Unebenheiten oder fehlerhafte Stellen gleich und sparst Dir viel Arbeit. Das Malerkrepp an Steckdosen, Kanten etc. vorsichtig lösen, um die neue Farbe nicht einzureißen. Möbelstücke nicht ganz an die Wand stellen, damit diese weiter »atmen« kann. (cityguide)