Unter den Augen von Präsident Barack Obama entließ das US-Militär 2009 insgesamt 428 Soldaten wegen Homosexualität. Diese Zahl wurde vom Servicemembers Legal Defense Network (SLDN ) bekanntgegeben. Diese Gruppe kümmert sich um die Belange schwullesbischer Soldaten, agiert aber wegen des Homo-Verbots meist im Geheimen. Der SLDN begrüßte, dass die Zahl der Entlassungen im Vergleich zum Jahr 2008 um etwa ein Drittel gesunken sei: »Es sind gute Nachrichten, dass die Entlassungen abgenommen haben, während wir zwei Kriege führen«, erklärte SLDNChef Aubrey Sarvis. »Aber die 428 Fälle sind natürlich nicht akzeptabel. Diese Zahl muss auf Null sinken. Wir werden weiter an den Kongress und das Weiße Haus appellieren, ‚Don‘t ask, don‘t tell« zu stoppen«.