Bundes-Initiative gegen Diskriminierung
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat Anfang der Woche eine groß angelegte Kampagne gestartet: Die so genannte Koalition gegen Diskriminierung soll Aktivitäten von Organisationen, Personen, Bündnissen, der Wissenschaft, Initiativen von Bund, Ländern und Kommunen ab sofort besser vernetzen. Vor allem sollen zentrale Ansprechpartner in Ländern und Kommunen gewonnen werden, mit denen gemeinsame Strategien gegen Diskriminierung entwickelt werden können.
Für die Gründung dieses Netzwerks hat die Behörde insgesamt 1,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. "Wir müssen langfristig erreichen, dass Deutschland flächendeckend Beratungsstellen schafft, um Menschen bei Diskriminierung zu helfen", sagte die Leiterin der ADS, Christine Lüders.
Als erstes Bundesland ist Berlin der Koaliton gegen Diskriminierung beigetreten. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit unterzeichnete gemeinsam mit Christine Lüders eine entsprechende Absichtserklärung.
Die deutsche Hauptstadt gehöre im Kampf gegen Diskriminierung zwar zu den Vorreitern, sagte Klaus Wowereit : "Trotzdem bleibt auch für uns in Berlin noch vieles zu tun, sei es bei der Gleichstellung der Frauen auf allen Ebenen der Gesellschaft oder beim Kampf gegen Homophobie.“
(mg)
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24.02.2011  Bundes-Initiative gegen Diskriminierung // © Lobenwein
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