Der LSVD hat Strafanzeige gegen die Betreiber der Homepage des "Nationalen Widerstandes Berlin" gestellt. Der Grund: Auf der Webseite werden Homosexuelle als "krank, asozial und unmenschlich" dargestellt.
Dies erfülle den Straftatbestand der Volksverhetzung, erklärte LSVD-Geschäftsführer Klaus Jetz. Wörtlich heißt es in dem Online-Artikel mit der Überschrift „Familie - wie die Keimzelle des Volkes von den Demokraten vergiftet wird“: „Schwule und Lesben finden in allen Medien und in allen Einrichtungen des öffentlichen Lebens ihren Platz, sie werden als die Generation der Zukunft verschrien.
Das ist krank, asozial und unmenschlich, ganz im Sinne der deutschen Volksfeinde.“
Das Portal des „Nationalen Widerstandes Berlin“ gilt als zentrales Medium in der Neonaziszene der deutschen Hauptstadt. Allerdings gilt es als unwahrscheinlich,dass die Autoren selbst im Falle einer Anklage belangt werden,da der Server – wie auch bei kreuz.net – bewusst in den Vereinigten Staaten errichtet wurde. (mg)