Empörung in den USA: Im Bundesstaat Missouri ist ein Mitarbeiter der Boy Scouts entlassen worden, nachdem er seinem Vorgesetzten von seiner Homosexualität berichtet hatte. Dies wurde am Dienstag bekannt.
Eric Jones war seit fast zehn Jahren bei den US-Pfadfindern. Zuletzt arbeitete der 19-Jährige als Betreuer in einem Sommercamp. Bei seinem Outing vor dem Camp-Direktor habe er nicht mit der prompten Kündigung gerechnet, erklärte Jones in Interviews: „Ich habe gedacht, der Mann würde einfach darüber wegsehen - schließlich habe ich in dem Camp fünf Jahre lang gearbeitet.“ Weiter meinte Eric Jones: „Ich komme damit zurecht, aber ich fühle mich diskriminiert.“
Ironischerweise habe er den Pfadfindern dennoch dafür zu danken, „dass sie mich zu der Person gemacht haben, die ich bin: Eine Person, die für das eintritt, woran sie glaubt.“ (mg)