Erinnerung und Gedenken Das erste DDR Maueropfer durch Schusswaffen war ein Schwuler
Am 13. August jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Laut Meldung des Rosa Archivs in Leipzig war der 24 Jahre alte Schneiderlehrling Günter Litfin das erste Maueropfer durch Gebrauch der Schusswaffe. Er wurde von der Bahnhofs-Transportpolizei (TRAPO) am 24. August 1961 mit mehreren Schüssen gezielt getötet. Die SED nutzte das Stigma der Homosexualität für eine zusätzliche Rufmordkampagne gegen Litfin und seine Familie. Ein sehr guter Artikel von Dr. Dieter Bernerkann aus dem Jahr 1991 ist im Rosa Archiv mit Original-Zeitungsartikeln vom August 1961 nachzulesen: