Der Roman von Anthony Burgess beschäftigt sich in der Aufführung auf der Bühne des Altonaer Theaters mit einer äußerst interessanten, gesellschaftskritischen Frage: Ist es richtig, Menschen zum „Gutsein“ zu zwingen und ihnen damit die Freiheit der freien Wahl zu nehmen? Alex ist ein intelligenter Teenager, der sich seine Freizeit damit vertreibt, gemeinsam mit seinen Freunden wahllos wehrlose Opfer zu überfallen, auszurauben und Frauen zu vergewaltigen. Alkohol und Drogen werden quasi am laufenden Band konsumiert. Doch die Bande ist bald unzufrieden mit Alex‘ Führungsrolle innerhalb ihrer Gruppe, und so lassen sie ihn eines Tage bei einem ihrer Übergriffe in Stich und überlassen ihn damit der Polizei. Im Gefängnis wird er einer Therapie unterzogen, nach deren Durchführung er unfähig ist, Gewalt auszuüben. Doch das Rad dreht sich weiter, und quasi geheilt sieht sich Alex nun seinerseits in einer schwierigen Rolle.