Vivaldi - "Vier Jahreszeiten"
19.01.2011 - 20:00 - Laeiszhalle - HamburgVivaldi - "VIER JAHRESZEITEN"
Haydn - "Abschiedssinfonie"
Händel - "Wassermusik" (Auszüge)
Tschechische Kammerphilharmonie Prag
Drei Highlights der klassischen Musik an einem Abend.
Trillernde und zwitschernde Vögel im Frühling, brummende und summende Wespen kurz vor einem furiosen Gewitter im Sommer, Jagdszenen und Weinernte im Herbst, klirrende Kälte, Zähneklappern und fallende Schneeflocken im Winter - die geniale musikalische Naturbeschreibung "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi zählt heute zu den beliebtesten Werken beim Publikum.
Auch im Programm: Georg Friedrich Händels "Wassermusik”, Suite Nr. 1, ein weiteres überaus beliebtes Werk, sowie Josef Haydns "Abschiedssymphonie”. Händel schrieb die "Wassermusik” für den englischen König, der sich das Werk während einer seiner berühmten Wasserfahrten auf der Themse vorspielen ließ. Die "Wassermusik” gefiel dem König so gut, daß er die Musiker das Konzert gleich zweimal wiederholen ließ. Die "Abschiedssymphonie” ist ein geniales Beispiel von Haydns urwüchsigem Humor: sein damaliges Orchester war dienstmüde, wollte in den längst fälligen Urlaubs, also ist es bis heute Tradition, dass die Musiker am Ende des Werkes immer müder spielen, um dann einer nach dem anderen von der Bühne zu schleichen.
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19.08.2010
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Locationinfos
Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz 1
20355 Hamburg Telefon: 040 357 666 - 0 http://www.elbphilharmonie.de/laeiszhalle.de
Am 4. Juni 1908 wurde die Laeiszhalle, damals das größte und modernste Konzerthaus Deutschlands, festlich eingeweiht. Der bekannte Hamburger Reeder Carl Heinrich Laeisz hatte testamentarisch verfügt, dass die Firma F. Laeisz den Betrag von 1,2 Millionen Mark stiftet und damit den Bau »einer würdigen Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik« ermöglicht. Die Summe wurde später von seiner Witwe Sophie Christine Laeisz noch erhöht. Die Architekten Martin Haller und Erwin Meerwein, die sich bereits mit dem Bau des Rathauses in Hamburg einen Namen gemacht hatten, errichteten das neobarocke Konzerthaus, das bis heute zu den schönsten Europas zählt.
Von Beginn an hat die Laeiszhalle Hamburg Musikgeschichte geschrieben: Prominente Künstler wie Richard Strauss, Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky und Paul Hindemith spielten und dirigierten eigene Werke. Der 12-jährige »Wundergeiger« Yehudi Menuhin gab 1930 ein umjubeltes Gastspiel, und Maria Callas' legendäre Konzerte sind unvergessen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den sie unversehrt überstand, erlebte die Laeiszhalle ein ungewöhnliches Intermezzo: Die britischen Besatzer nutzten ihre Räume vorübergehend als Funkhaus für ihren Militärsender BFN und lagerten im Foyer 60.000 Jazz-Schellackplatten. Chris Howland startete hier als Radio-DJ seine Karriere.
Auch heute geben sich die internationalen Stars der Musikwelt in der Laeiszhalle die Klinke in die Hand, zugleich ist sie Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Hier sind auch die renommierten Orchester der Stadt - Philharmoniker Hamburg, NDR Sinfonieorchester und Hamburger Symphoniker - sowie das Ensemble Resonanz als »Ensemble in Residence« beheimatet. Das Publikum weiß die hochkarätigen musikalischen Ereignisse zu schätzen: Über 400.000 Besucher kommen jedes Jahr in die Laeiszhalle.
Gemeinsam mit der Elbphilharmonie Hamburg wird die Laeiszhalle auch in Zukunft im Zentrum des Musiklebens Hamburg stehen. Garantie dafür ist die gemeinsame Intendanz für beide Häuser durch Christoph Lieben-Seutter.
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