Das vierte Pink-Lake-Festival am Wörthersee war zugleich eine Premiere: Nach dem beschaulicheren Pörtschach war in diesem Jahr erstmals das etwas schickere und belebtere Velden Austragungsort des dreitätigen Chill- und Feier-Events.
Die Idee, das Festival in diesem Jahr zwei Wochen eher stattfinden zu lassen, wurde prompt mit dem heißesten Sommerwetter dieses Jahres belohnt. Bei über 30 Grad im Schatten feierten Einhemische zusammen mit Touristen aus Deutschland, Italien, England, der Slowakai und Tschechien. Das internationale Konzept des Festivals scheint komplett aufgegangen zu sein.
Am bewährten Rahmenprogramm wurde nichts verändert: Tagsüber traf man sich am Beach Club zum Baden, Chillen und Sonnen, begleitet von der Berliner Drag Queen Mataina und dem Münchner DJ James. Das hölzerne Sonnendeck des "Werzer´s Hotel" geriet allerdings bereits am ersten Nachmittag an seine Kapazitätsgrenzen
Die Abende waren für die Feten reserviert. Nach der Almdudler-Party im Park der Villa Bulfon stachen am Freitagabend zwei komplett ausverkaufte Party-Boote vom berühmten Schloß am Wörthersee aus in See, die auf dem Wasser zusammen gezurrt und per Steg verbunden wurden. Party-Hopping zwischen Polonaise-Pop und Diven-House war so problemlos möglich.
"Glitter und Glamour" war das Motto der Casino Club Night am Samstag. Seventies Outfit trat auf im pink beleuchteten Spielcasino im Stil der Eighties. Eurovision-Star Oscar Loya performte live, der House-DJ schloß den Kreis mit den Remixen von heute. Das Publkum war begeistert – un die Veranstalter waren es auch: Velden soll auch im nächsten Jahr der Austragungsort von Pink Lake sein.
(mg)