Kölner Gay Games suchen noch Helfer
Wenn Ende Juli in Köln die Gay Games beginnen, kann man eine Menge unternehmen: Auf diverse Partys gehen zum Beispiel, knackigen Schwimmern nach dem Wettkampf die nasse Badehose auswringen, oder mit bockigen Synchronfistern darüber diskutieren, warum sie sich für den Wettkampf die Arme rasieren müssen.
Klingt irgendwie merkwürdig? Willkommen in der Welt der Knollennasen. Ralf Königs Geschöpfe mischen jetzt bei den Gay Games mit, und die eben genannten Beispiele sind witzige Erinnerungen daran, dass die Gay Games schon ein bisschen mehr sind als ein gigantisches Partyevent. Der Kölner Comiczeichner unterstützt mit fünf Cartoons den Aufruf der Gay Games, sich bei den Spielen als Volonteer zu beteiligen.
Als Helfer hat man eine Vielzahl von Möglichkeiten: Die Betreuung von BesucherInnen, TeilnehmerInnen und Gästen aus aller Welt. Sie unterstützen die medizinische Versorgung, sind Platzanweiser für ZuschauerInnen und Gäste, bieten einen "Hospitality Service" für VIPs, helfen bei Kulturevents und im Akkreditierungscenter. Sprich: die Volunteers werden überall gebraucht - ohne sie gäbe es die Kölner Gay Games nicht. 3.000 Personen werden insgesamt benötigt, damit die Spiele ohne Probleme stattfinden können.
Ein klassisches Gehalt oder Honorar gibt es nicht, dafür aber jede Menge Vergünstigungen und Vorteile: spezielle T-Shirts, Überraschungs-Events, kostenlose Partys, Bescheinigungen für Praktika. Wer mitmachen möchte, muss zum Zeitpunkt der VIII. Gay Games mindestens 16 Jahre alt sein. Ansonsten gilt für die Freiwilligen, was für die gesamten Gay Games gilt: Jeder ist willkommen, egal ob Mann oder Frau, homo-, hetero-, bisexuell oder transgender.
www.games-cologne.de/volunteers
(mg)
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15.06.2010  Kölner Gay Games suchen noch Helfer
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