Über 60 Sportblogs haben am 16. November die „Aktion Libero“ ins Leben gerufen. Gemeinsames Ziel ist es, Homophobie im Profifußball zu bekämpfen. Beteiligt sind zahlreiche Fanseiten von Vereinen sowie allgemeine Fußballblogs.
Mit der „Aktion Libero“ wollen sie daraufhinweisen, dass sich der Fußball von der gesellschaftlichen Entwicklung gegenüber Homosexualität weitgehend abgesetzt habe: "In den meisten Bereichen der Gesellschaft bedeutet Homosexualität keinen Nachteil für Karriere und Position. Ausgerechnet in der beliebtesten Sportart ist das anders: Der Fußball bleibt spießig", heißt es in dem Aufruf der Initiatoren.
Unterstützt wird die Aktion u.a. von DFB-Präsident Theo Zwanziger, der Schauspielerin Maria Furtwängler und der früheren Bundesligafußballerin Tanja Walther-Ahrens. Auch Christine Lüders, die Chefin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, begrüßte die Blogger-Initiative: „Wir dürfen nicht akzeptieren, dass Sportlerinnen und Sportler Angst vor einem Outing haben müssen, weil dies das Ende ihrer Karriere bedeuten kann.“