Der in der letzte Woche in einem Waldstück in Kerpen bei Köln gefundene Tote wurde mit der gleichen Waffe erschossen wie zuvor zwei andere Männer. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.
Die Polizei fahndet nun fieberhaft nach dem Täter, auch das BKA hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Hunderte Polizisten durchsuchten am Freitag das Waldgebiet im Kerpener Stadtteil Buir, wie die Polizei des Rhein-Erft-Kreises meldete. Der Täter, der seine Opfer möglicherweise in Internetforen findet, sammelt nach der Tat offenbar alle Sachen des Opfers ein.
Das jüngste Opfer, ein 25 bis 35 Jahre alter Mann, konnte bislang nicht identifiziert werden. Die Mordkommission Kerpen-Buir bittet nach wie vor um Hinweise über die Identität des Getöteten. Er ist 1,82 Meter groß, 85 Kilo schwer und hat braune Augen. Auf seinem linken Oberschenkel befindet sich eine zehn Zentimeter lange alte Narbe. Hinweise nimmt die Mordkommission unter Tel. 0221/229-0 entgegen. Der Mann wurde am 30. August in einem Waldgebiet in Kerpen-Buir nahe des Rastplatzes "Im Bahnert" ermordet.
Im Mai war ein 30-Jähriger in einer Cruising-Gegend um Magstadt (Landkreis Böblingen) getötet worden, im Juli wurde ein 70-Jähriger auf dem Autobahnparkplatz der A5 bei Mörfelden-Walldorf (Landkreis Groß-Gerau) tot aufgefunden.
(mg)