Der Amerikaner David Sedaris erzählt autobiographisch eine Vielzahl an Geschichten aus seinem Leben, die vor Witz, Verrücktheit und Melancholie nur so sprühen. Es geht um die ersten dreißig Jahre seines Lebens, um seine Familie und ihn selbst, der voller bizarrer Gedanken und schräger Ticks steckt. Über irrwitzige Erlebnisse in und mit seiner Familie, baut sich eine Hass-Liebe auf, die jeder Leser sofort nachempfinden kann. Der Weg den Sinn und sich selbst zu finden, führt Sedaris auf einen Trip durch die USA, der letztendlich auf einem gar konservativen Nudisten- Camp endet. Kleine Geschichten, die die Lachmuskeln beanspruchen und den Autor auf eine fast kranke Art und Weise so extrem sympathisch machen. (sr)