Wieder einmal spinnt sich um einen Sport eine besondere Beziehung zwischen zwei Jungen. Die Geschichte in „Zweier Ohne“ dreht sich um zwei Freunde, die beschließen Zwillinge zu sein. Gleich denken, gleich handeln, gleich fühlen. Verbunden durch den Kajak-Sport in einem Boot zu zweit ohne Steuermann, durchleben Johann und Ludwig ihre Jugend. Kurbjuweit hat eine Novelle geschrieben, die so viel Platz für die eigenen Gedanken und Gefühle lässt, dass man sich eins mit der Geschichte fühlt. Das tragische Ende der Freundschaft passiert überraschend und doch absehbar als einer der beiden die aus dem Gleichgewicht geratene Freundschaft auf die Probe stellt. Ein kleines Meisterwerk. (sr)