Mit seiner Zwillingsschwester und seiner noch sehr jungen Mutter wohnt der 17-jährige Phil in einem verfallenen Anwesen am Rande der Stadt. Phil weiß kaum etwas über seine Vergangenheit, die Gegenwart ist chaotisch und von seiner Zukunft hat er überhaupt keine Vorstellung. Umso mehr sehnt er sich nach seinem Platz im Leben und nach der Nähe zu Nicholas, in den sich Phil unsterblich verliebt hat. „Die Mitte der Welt“ ist ein Roman für Jugendliche und Erwachsene, der durch geschickte Zeitsprünge Empathie des Lesers für das gewärtige Denken und zukünftige Handeln des Einzelgängers Phil bemerkenswert einfühlsam und mitfühlend konstruiert. Ein Buch, das durch die von Andreas Steinhöfel geschaffenen großartigen Charaktere lebt. (sr)