(Drama) Los Angeles 1962: Der britische Professor George Falconer hat seine besten Jahre bereits hinter sich. Er unterrichtet an der Universität von Los Angeles und wird dort von seinen Studenten eher als schräger Vögel statt als Lehrkörper wahrgenommen. Niemand von ihnen ahnt, dass ihr Professor ein gut gehütetes Geheimnis mit sich herum trägt: Er ist schwul und geht deshalb oft bewusst auf Distanz zu seinen Schülern. Dann erfährt er von dem Unfalltod seines Liebhabers Jim. Für George bricht eine Welt zusammen und er denkt gar an Selbstmord. Mit seiner guten Freundin Charley lässt sich George noch einmal durch die Nacht treiben. Dieses bleibt allerdings nicht ohne Folgen, denn er trifft dabei auf einen seiner sehr viel jüngeren Schüler. Der Film ist das Regiedebüt des Modemachers Tom Ford. Sein einfühlsames filmisches Porträt glänzt vor allem durch seine Darsteller, allen voran Colin Firth als George und Julianne Moore als Charley. Firth war für diese Rolle sogar für den diesjährigen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Ein wirklich herausragender Film mit Tiefgang.