(Drama) Königin Elizabeth I. regiert schon seit Jahrzehnten mit strenger Hand ihr Königreich. Als der eher durchschnittliche Theaterschauspieler William Shakespeare damit beginnt selber Bühnenstücke zu schreiben ändert sich einiges im englischen Königreich. Die Stücke von Shakespeare spiegeln nicht nur die menschlichen Tragödien wider, sondern zunehmend auch die politische Situation im Land. Während die Elite davon wenig begeistert ist liebt das Volk die Stücke umso mehr. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, denn nur die wenigsten wissen, dass der Earl of Oxford, ein Erzfeind des Beraters der Königin, der eigentliche Verfasser der Stücke ist. Seine Stellung macht es ihm unmöglich, sich selber als Autor der Werke erkennen zu geben, doch das ist nicht die einzige Tragödie, die auf den Earl wartet.
Hatte William Shakespeare einen Ghostwriter aus dem Adel? Dieses will uns Regisseur Roland Emmerich mit seinem neuen Film weismachen. Das allerdings macht er sehr gut. „Anonymus“ kommt in sehr opulenter Ausstattung daher und die Besetzung – eine gelungene Mischung aus alten Hasen und Newcomern – tut ihr übriges. Allen voran Vanessa Redgrave als Elizabeth I. und Rhys Ifans als Earl of Oxford. Ein Historiendrama mit fiktiven Elementen welches rundum gelungen ist. im Kino ab 10. November
(id)
27.10.2011
Vanessa Redgrave als Queen Elizabeth I., (c) Paramount Pictures