Vorsicht: Trotz sommerlichen Wetters erwartet uns ein wahrer Wirbelwind aus Dänemark! Denn von dort startet erneut eine Künstlerin voll nach Europa durch. Dabei handelt es sich um niemand geringeren als Medina, die in ihrem Heimatland bereits ein Superstar ist und dort all ihre Singles seit 2008 entweder auf Platz 1 oder 2 packen konnte. Auch hierzulande stürmte ihre Single »You And I« bis auf Rang 10; kein einmaliger Erfolg, wie das nun erschienene Album »Welcome To Medina« beweisen wird. Denn der einmalige Mix aus tanzbaren Clubbeats und ehrlichen Balladen, gepaart mit Medinas klaren und intimen Stimme rührt jeden an, jeder einzelne Song ist ein Ohrwurm, der einen nicht mehr loslässt. »Lonely« ist daraus die zweite Single, die schon jetzt begeistert. Und weil Medina eine absolut klasse Frau ist, haben wir sie gleich mal ein wenig ausgefragt:
Du zelebrierst einen wilden, sexy Look. Woher bekommst du diese vielen Ideen für deinen Look?
So bin ich einfach. Ich liebe es, mich auf diese Weise auszudrücken und bin stolz auf meine Fähigkeit anderen zu zeigen, dass ich an meine Ausdrucksart glaube.
In Dänemark bist du bereits ein Superstar, hast zahlreiche Charthits. Verursacht das noch immer ein aufgeregtes Kribbeln bei dir?
Jeder Tag erzeugt bei mir ein Kribbeln. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeiten, die sich mir heute bieten.
Wie hat deine Karriere begonnen?
Meine Karriere begann vor ungefähr drei Jahren, und seitdem geht es jeden Tag nur noch rauf, rauf, rauf.
Du bist bereits im Vorprogramm von Lady Gaga und den Pussycat Dolls aufgetreten. Wie war die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen, und inwiefern hat das deine eigene Entwicklung beeinflusst?
Ich war gar nicht im Vorprogramm für die Pussycat Dolls. Lady Gaga ist einfach eine andere Künstlerin, die meine eigene Entwicklung nicht beeinflusst hat. Ich beeinflusse meine Entwicklung selbst, ich werde durch mein tagtägliches Leben inspiriert. Aber ich schätze Lady Gaga wirklich sehr.
In Deutschland ist vor wenigen Tagen dein Album »Welcome To Medina« erschienen, und nach dem sensationellen Charterfolg von »You And I« ist einiges zu erhoffen. Bist du nervös?
Ja, ich bin so verdammt nervös, aber auf eine positive Art – diese wirklich sehr positive Art. Ich kann gar nicht abwarten zu sehen, was die Welt darüber denkt. Ich glaube an mein Album und unsere Arbeit und bin sehr stolz darauf. Ich hoffe wirklich, das die Leute es mögen.
Was erwartet uns, wenn wir deine Einladung »Welcome To Medina« annehmen, welche Geschichten erzählen deine Songs?
Ich erzähle ich Dinge aus meinem Leben! Dinge, die ich ausprobiert habe, ausprobieren wollte und niemals tun wollte. Es geht um mich.
Für »You And I« wurde extra ein neues Video gedreht, obwohl die dänische Version wunderbar war. Warum?
Die dänische Version war einfach zu sehr underground für die Mainstream-Kanäle.
Anfang Juni hattest du einen Auftritt in Ishoej, der durch einen Zwischenfall gestört wurde. Was war passiert?
Einige Kids haben Eier auf die Bühne geworfen. Das war‘s auch schon.
Dänische Künstlerinnen wie du und Aura Dione beispielsweise werden auch in Deutschland immer beliebter, vor allem in der Gay-Community. Was denkst du ist das Geheimnis eures Erfolges?
Wir vertrauen unserem Image und dem Künstler, der in uns wohnt, und wir haben keine Angst auch die Gay-Community zu erreichen. Ich liebe die Gay-Kultur, die meiner Meinung nach von Freiheit in ihrer Einstellung, Ausdruckweise und ihren Gedanken geprägt ist. Ich bewundere das sehr.
Was sind deine nächsten Pläne – kommst du auf Tour nach Deutschland?
Oh ja, das werde ich. Mein Plan sieht vor, dass alle Deutschen mich kennenlernen. Und danach ... die ganze Welt. WUHUUUUUW, ich liebe mein Leben! www.medina-music.de