Garvey dürfte wahrlich aufgeregt gewesen sein, als er die Arbeiten an seinem ersten Solowerk abschloss. Obwohl er mit seiner Band „Reamonn“ stetig erfolgreich war, ist es dieses Mal doch auch das erste Mal, dass er ohne seine Bandkollegen und nicht als Gastsänger musikalisch ins Rampenlicht tritt. Das musikalische Korsett der Band war ein wenig eng geworden für einen Mann, dessen künstlerische Bandbreite doch einiges mehr kann als wir bisher hören konnten. Das Album „Can’t Stand The Silence“ zeigt sehr eindrucksvoll, dass Rea nicht nur über eine gewaltige Stimme verfügt, sondern auch in der Lage ist, diese lauten wie leisen Tönen anzupassen und so z. B . bei „My Child“ eine nahezu intime Stimmung zu erzeugen. Der Song „Can’t Stand The Silence“ wiederum erinnert an die Zusammenarbeiten mit Jam & Spoon.