Nein, hier sprechen wird nicht über den schlechten Horrorfilm gleichen Namens. Und die Musik der beiden Damen Josephine Philip und Ina Lindgreen ist alles andere als schauderhaft! Vielmehr handelt es sich bei „Darkness Falls“ um eine weitere, köstliche Musikentdeckung aus Kopenhagen, die bereits vor wenigen Wochen auf dem Reeperbahnfestival in Hamburg viele Fans fand. Soundtechnisch bewegt sich das Duo zwischen den 60ern und 70ern, mit deutlichem Hang zu spacigem Sound und Melancholie und einer winzigen Prise Mainstream-Pop, der nach der frühen Kelly Clarkson klingt. Dazu ein nahezu elfenhafter Gesang – fertig ist eine Mischung, die ihresgleichen sucht und süchtig macht nach mehr. Tolles Album, wie gemacht für diesen Monat. Besonderer Tipp: „The Void“ gern etwas lauter drehen, bei „Josephine“ das Licht komplett ausmachen.