Max Prosa erzeugt es wieder, dieses stimmige, völlig versunkene Gefühl, dass man empfindet, wenn man Musik hört, die einem vom ganzen Herzen gefällt, die in die Seele eindringt und sich dort mit einem warmen Gefühl breit macht. Ohne zu wissen, wer Max ist, lauscht man einer kantigen Stimme, die mehr Weisheit ausstrahlt, als man diesem jungen, talentierten Künstler zutrauen würde. Tatsächlich ist es eine gelebte und gefühlte Sehnsucht, die Max in seinen Liedern besingt. Gleich zu Beginn sorgt der junge Mann für Gänsehaut: „Abgründe der Stadt“ bewegt, und erst jetzt erkennt man etwas in sich, dass man bisher unter der dicken, benebelnden Schicht des Alltagtrotts begraben hat. Max macht nachdenklich und glücklich und sorgt dafür, dass man wieder Mut zu Emotionen hat. Besonders: „Als der Sturm vorbei war“!