Josh Groban: Mit Witz, Charme und klassischem Pop in die Charts
Über 25 Millionen verkaufte Alben weltweit und sein unwiderstehlicher Charme als Live-Act haben Josh Groban in wenigen Jahren zu einem der begehrtesten Sänger der Popszene gemacht. Gekonnt, souverän und mit angeborener Feinfühligkeit verbindet er sein klassisch geschultes Tenor-Timbre mit modernem, höchst stilvollem Pop. Bereits mit seinen Alben Josh Groban (2003), Closer (2004), Awake (2006) und Noel (2007) fand er Millionen von Fans auf der ganzen Welt. Josh Groban‘s Stärke liegt in der Interpretation hochkarätiger Kompositionen, die zunehmend auch aus seiner eigenen Feder stammen.
Schon als 17-Jähriger konnte Josh Groban große Triumphe feiern, so stand er seinerzeit mit Celine Dion auf der Bühne und reiste von einer großen Benefiz-Show zur nächsten. Zu den Höhepunkten gehörte dabei sein Auftritt während der „Closing Ceremony“ der olympischen Winterspiele in Salt Lake City 2002, als er im Duett mit Charlotte Church vor 1,3 Milliarden TV-Zuschauern den Titel „The Prayer“ präsentierte. Entdeckt wurde Groban Ende 1998 vom mehrfachen Grammy-Preisträger und Produzenten David Foster (Celine Dion, Michael Bublé), der Groban umgehend unter seine Fittiche nahm.
Anfang 2002 erschien Josh Groban‘s erstes Album „Josh Groban“, das zunächst relativ unspektakulär in die US-Billboard-Charts einstieg und nach einigen TV-Live-Auftritten den größten Chartsprung in der amerikanischen Chartgeschichte hinlegte: Von Platz 121 auf Platz 8! Bereits ein Jahr später hatte „Josh Groban“ in den USA Triple-Platin erlangt und seinen weltweiten Siegeszug mit zehn No.1-Platzierungen angetreten. In Deutschland bekam er die Goldene Europa als „Entdeckung des Jahres“.
Das Nachfolgealbum „Closer“ toppte diese Erfolge bei Weitem: Es katapultierte sich auf Platz 1 der Billboard-Charts, ging auch bei uns in die Top-20 und konnte bislang rund 10 Millionen Exemplare verkaufen. Es erreichte vielfach internationale Gold- und Platinauszeichnungen und wurde 2004 für einen Grammy in der Kategorie „Best Male Pop Vocal Performance“ nominiert. Ebenfalls 2004 stand Groban auf Quincy Jones’ Veranstaltung „We Are The Future“ an der Seite von Muhammad Ali, Natalie Cole, Herbie Hancock, Angelina Jolie, Lionel Richie und LL Cool J auf der Bühne des Circus Maximus in Rom.
Das dritte Album „Awake“ erschien im Herbst 2006, schnellte auf Position 2 der US-Charts und erreichte erneut mehrfaches Gold und Platin in vielen Ländern der Erde. „Awake“ zeigte Josh Groban unter anderem an der Seite von Ladysmith Black Mambazo, Herbie Hancock und Dave Matthews. Als Produzenten glänzten zudem David Foster, Glen Ballard (Alanis Morissette) und Marius DeVries (Madonna). Zum ersten Mal befinden sich auch eine Reihe von Groban‘s Eigenkompositionen auf dem Album, das bei uns in die Top-30 ging.
Im Jahr 2007 gelang Josh ein ganz besonderer Coup: Sein Weihnachtsalbum „Noel“ ging in Amerika auf Platz 1 und hielt sich dort 5 Wochen und verkaufte sich rund 5 Millionen Mal. Damit reiht sich die Scheibe in die Liste der wenigen Weihnachtsalben ein, die die Marke von 1 Million überschreiten konnten.
Der Erfolg Josh Groban‘s in Deutschland beruht natürlich auf seinen außerordentlichen musikalischen Leistungen, aber auch als unterhaltsamer Entertainer erregt der heute 29-Jährige Aufsehen. Herzerfrischende Auftritte bei Verstehen Sie Spaß, bei 3 nach 9 und bei der Verleihung des Bayrischen Filmpreises 2007 sowie in Gastrollen in der kultigen US-Serie Ally McBeal zeigten ihn als humorvollen und unterhaltsamen jungen Mann. Während seiner 2004er Tour setzte er sein Publikum zudem mit seiner Vielseitigkeit in Erstaunen. Im Hamburger CCH gab Groban vor etwa 2000 anwesenden Zuschauern nicht nur am Mikrophon sein Bestes, sondern präsentierte auch herrliche Show-Einlagen an Drums, Keyboard und Piano! Stehende Ovationen waren dem gerührten Kalifornier gewiss.
 Im Handel erhältlich. Mit seinem neuen Studioalbum „Illuminations“, das am 19. November bei Warner Music erschienen ist, legt Josh Groban nun sein bisher eindringlichstes Werk vor. Rund drei Jahre hat er daran gemeinsam mit Produzenten-Ikone Rick Rubin (Ll Cool J, Slayer, Melanie C, Linkin Park, Jay-Z) gearbeitet, und herausgekommen ist ein vielschichtiges Werk, das persönlich wirkt und eine anrührende Wärme ausstrahlt, ohne dabei überproduziert zu wirken.
(ds)
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28.12.2010  Josh Groban: Mit Witz, Charme und klassischem Pop in die Charts
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