Die DFW Deutsche Fernsehwerke GmbH hat Insolvenz angemeldet - der Betrieb des schwulen TV-Senders TIMM läuft aber vorerst weiter.
Bereits vergangenen Donnerstag hat die Firma beim Amtsgericht Charlottenburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, berichtet das Medienmagazin DWDL.de. Grund sei der "Nachfinanzierungsbedarf beim weiteren Ausbau des Fernsehsenders 'Timm‘" gewesen. Der Sender will sich erst in den nächsten Tagen zu seiner Zukunft äußern, erklärte er auf Anfrage von DWDL.de. Jetzt spekuliert das Medien-Fachportal darüber, ob TIMM seinen Sendebetrieb in den nächsten Wochen fortführen kann.
Die TIMM-Macher hoffen offenbar, durch eine Insolvenz den ersten deutschen Schwulensender zu sanieren. Insolvenzverwalter ist der Berliner Rechtsanwalt Dr. Jürgen Wallner. (mg)