Amerikas Supertranse RuPaul hat sich einer neuen Aufgabe angenommen: Er will "echten Frauen, die aufgehört haben, an Wunder zu glauben" in seiner neuen Show "Drag U" wieder auf die Beine helfen. Die Damen sollen innerhalb von 48 Stunden vom mauen Mauerblümchen zur traumhaften Drag Queen mutieren. Das ganze Wunder wird dann gut komprimiert in einer 45-minütigen Reality-Show ausgestralt.
"Drag U" ist ein Ableger von "RuPauls Drag Race", das vergangenes Jahr auch im deutschen Gay-Sender TIMM gezeigt wurde. Von den neuen Sendung sind bislang im US-Homokanal Logo vier Folgen ausgestrahlt worden. Wann und ob die Show in Deutschland gezeigt wird, steht noch nicht fest. Im Internet kann man die Show allerdings gut verfolgen.
Die Sendung ist wie eine Wettkampf aufgebaut, in dem drei unglückliche Frauen gegeneinander antreten. Sie alle gehen auf die "Drag University", um von unechten Professorinnen echte Weiblichkeit zu lernen. Die Professorinnen sind ehemalige Kandidatinnen aus "RuPaul Drag Race. Die Ladyboys müssen ihren Studentinnen Wesentliches beibringen: Wie läuft man wie eine Dame? Wie tritt man selbstbewusst auf? Und wie singt man Playback?
Zunächst müssen sich die Teilnehmerinnen aber dem Dragulator stellen, der von RuPaul als "sophistacted piece of technology" bezeichnet wird. Der Ablauf ist immer der selbe: Auf einem Dragulator-Bildschirm erscheint zunächst das schnöde Bild einer Studentin. Dann wird sie "draguliert". Die Kleider werden bunter und ausgefallener, aufs Gesicht kommen ein paar Kilo Schminke und die Haare wachsen. Fertig ist das Outfit, mit dem die Mädels ihre "innere Diva" finden können.
Zwei Tage lang coacht je eine Professorin jede der Studentinnen in Weiblichkeit, während beide das Kleid nähen und sich Perücken aussuchen. Dann kommt der große praktische Test zur:“ Draguierung“. Die Prüfung besteht in einem Drag-Auftritt vor der ganzen Familie, die extra ins Studio eingeladen wird.