"True Blood" ist US-Homoserie Nummer eins
Die Vampir-Saga „True Blood“ ist die US-TV-Serie mit dem höchsten Gay-Anteil. Dies ergab die Studie "Where We Are On TV" der amerikanischen „Gay and Lesbian Alliance Against Defamation“ (GLAAD).
Insgesamt gab es iIm Zeitraum 2010/11 23 schwule, lesbische oder bisexuelle Figuren im US-Abendprogramm – das sind 3,9 Prozent. Damit hat sich der Homo-Anteil in den letzten Jahren stets erhöht: 2009 hat GLAAD noch 3,0 Prozent gemessen, 2008 waren es 2,6 Prozent und 2007 gar nur 1,1 Prozent.
"True Blood" mit sechs homosexuellen Figuren steht dabei an der Spitze. Die bislang 36-teilige Reihe handelt vom "Coming-out" der Vampire: Sie wagen sich an die Öffentlichkeit treten, weil Blut synthetisch hergestellt werden kann und sie nicht mehr auf Menschenblut als Nahrungsquelle angewiesen sind. Ein Aspekt handelt davon, wie Vampire in der Gesellschaft diskriminiert werden und zieht Parallelen zur Schwulenverfolgung. So wird im Vorspann eine Kirche gezeigt, vor der ein Schild mit der Aufschrift "God Hates Fangs" ("Gott hasst Reißzähne") steht. In der echten Welt tragen manche US-Kirchen die Aufschrift "God Hates Fags" ("Gott hasst Schwuchteln"). Autor der Serie ist der offen schwule Alan Ball ("American Beauty", "Six Feet Under"). (mg)
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30.09.2010  "True Blood" ist US-Homoserie Nummer eins
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