Heterosexuelle Schauspieler würden in Hollywood dazu gezwungen, schwule Rollen zu übernehmen. Dies behauptete der US-Fernsehprediger Pat Robertson in seiner Sendung „The 700 Club“.
Thema war der abgebliche Sündenpfuhl Hollywood: „Was ist dort passiert?“ fragte Robertson. „Das amerikanische Volk hat sich mit überwältigender Mehrheit für die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau ausgesprochen, aber was ist in Hollywood los? Ich meine, die zeigen einen Schwulen nach dem anderen.“
Die Sendung „The 700 Club“ wird in den USA von vielen säkularen und religiösen Kanälen ausgestrahlt wird. Robertsons Ansichten sind sehr umstritten, besonders seine Forderungen nach Aufhebung der Grenze zwischen Kirche und Staat, aber auch seine Ablehnung von Homosexualität und Feminismus. Zuletzt sorgte seine Äußerung für Aufsehen, die Erdbeben in Haiti könnten die Konsequenz eines zurückliegenden Paktes mit dem Teufel sein.
Republikanische Präsidentschaftskandidaten drängen sich dennoch geradezu danach, in Robertsons Show zu kommen. Er selbst hatte sich 1998 für die die republikanische Präsidentschaftskandidatur beworben - und damals den dritten Platz erreicht.
(mg)