Die Golden LGBTIQ* Globes

Die diesjährige Golden Globe Verleihung stand ganz im Zeichen von LGBTIQ*. Zum mittlerweile 76. Mal wurden Kinofilme und Fernsehsendungen in einer glanzvollen Verleihungszeremonie in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Dieses Jahr hatten viele Gewinner einen Bezug zu LGBTIQ*-Themen. Unter anderem wurde als bestes Kino-Drama „Bohemian Rhapsody“ über den Queen Sänger Freddie Mercury ausgezeichnet, sowie dessen Hauptdarsteller Rami Malek. Aber auch die Krimiserie „The Assassination of Gianni Versace" um den Mord an dem italienischen Modedesigner Gianni Versace gewann in der Kategorie Mini-Serie. Darren Criss, der den Mörder Versaces darstellte, erhielt ebenso eine Auszeichnung.

Mehrere Auszeichnungen gingen an „Green Book“, wobei Mahershala Ali („Moonlight") den Preis als bester Nebendarsteller für die Darstellung des heimlich schwulen Jazz-Pianisten Don Shirley erhielt. Der homosexuelle Schauspieler Ben Whishaw („Das Parfum“) überzeugte als Politiker, der in den Siebzigerjahren über eine frühere Affäre mit einem männlichen Model stolpert und nahm die begehrte Trophäe mit nach Hause.

Es gab aber auch Gewinnerinnen: die Schauspielerin Olivia Colman gewann ihren zweiten Golden Globe, für die Darstellung der britischen Königin Anne in „The Favourite – Intrigen und Irrsinn" und Sarah Oh, die auch gleichzeitig Moderatorin der Verleihung war, wurde als Schauspielerin für „Killing Eve“ prämiert. In beiden gibt es hohe lesbophile Anteile.

Zu guter Letzt darf natürlich die Schwulen-Ikone Lady Gaga nicht vergessen werden. Sie erhielt einen Globe für den besten Song in „A Star is born“. (ae)

08.01.2019
Die Golden LGBTIQ* Globes // © instagram.com/ladygaga
Die Golden LGBTIQ* Globes // © instagram.com/ladygaga

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