Topfit durch die richtige Ernährung

Gesund essen. Bewusst essen. Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse. Und alle Lebensmittel nur aus ökologischer Landwirtschaft ... Ernährungsregeln wie diese gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Doch was davon ist wirklich richtig und wichtig? Und was lässt sich auch im Alltag ohne großen Aufwand, ohne stundenlange Kochszenarien und ermüdende Einkaufsmarathons realisieren?
Einige Details sollte man kennen, damit man sich grundlegend gesund ernährt. Wer dann mal in großen Abständen über die Stränge schlägt und sich Burgern
und Pommes hingibt, läuft damit dann keine große Gefahr, gesundheitliche Schäden davon zu ziehen.

Der Körper verdaut die aufgenommene Nahrung, um daraus all die Substanzen zu
gewinnen, die für die Gesundheit und den täglichen körperlichen Regenerationsprozess notwendig sind. Das Organ, welches diese Substanzen aus der Nahrung extrahiert, befindet sich im Zentrum unseres Körpers. Es ist der Darm. Durch falsche Ernährung, bestimmte Medikamente, psychische Belastungen und Gifte kann der Darm sehr leicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Darmerkrankungen entstehen deshalb sehr oft durch ungesunde Ernährung. Dabei ist es extrem wichtig, die Darmgesundheit zu erhalten, denn circa 80 Prozent des Immunsystems befindet sich im Darm. Neben sportlicher Betätigung, dem Verzicht auf Tabak und Drogen, zählen gesunde Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu den grundlegend wichtigen und vorbeugenden Maßnahmen gegen Darmerkrankungen. Forscher vermuten sogar einen direkten Einfluss des Darms auf das Körpergewicht. Es wird angenommen, dass auch die Neigung zum Dick- oder Dünnsein durch den Darm beeinflusst wird. Die Zusammensetzung der Darmflora soll nämlich einen Teil dazu beitragen, ob Menschen eher dick oder dünn sind, da die Verwertung der Nahrungsmittel zu einem sehr großen Teil im Dünn- und Dickdarm stattfindet.

Natürliche Ernährung ist empfehlenswert
Studien haben belegt, dass besonders eine natürliche Ernährung, das heißt möglichst unverarbeitete Lebensmitteln, die reich an Antioxidantien und Ballaststoffen sind, für die Gesundheit förderlich sind. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel, die viel Zucker, künstliche Aromen, Zusatzstoffe und minderwertige Fette enthalten, sollten auf jeden Fall möglichst gar nicht oder nur in Ausnahmefällen gegessen werden. Sie enthalten nämlich kaum lebensnotwendige Mikronährstoffe und Vitalstoffe. Der Darm, der es mit solchen Substanzen zu tun bekommt, wird damit dann zu einer Abfallverwertstation. Wer hingegen so auf seine Ernährung achtet, dass sie in der Regel aus unverarbeiteten Lebensmitteln besteht, kann schon nach kürzester Zeit positive Veränderungen am eigenen Organismus erleben. Das Erkrankungsrisiko wird gesenkt. Alle Nahrungsmittel, die für die Gesundheit richtig sind, enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. Dem Körper werden dadurch alle benötigten Substanzen zugeführt und das Gleichgewicht der Darmflora wird unterstützt. Sehr vielen Erkrankungen kann damit vorgebeugt werden. Wer sich auf diese Art und Weise ernährt benötigt nicht mal Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pillen oder Pülverchen.

Was emphielt sich besonders?
Die Supermärkte und Discounter quellen über vor einem unüberschaubaren Nahrungsmittelangebot. Jeder Mensch hat einen individuellen Appetit. Der eine mag es eher salzig. Ein anderer süß. Hier kommt deshalb nun eine Liste aktueller Ernährungsempfehlungen für den Alltag:

Die Käsezahnbürste
Studien haben ergeben, dass Käse gut ist gegen Karies. Durch das enthaltene Eiweiß Kasein können Minerale im Zahnschmelz durch den Verzehr von Käse ersetzt werden, die durch Säuren aus aufgenommenen Speisen herausgelöst wurden. Besonders dafür geeignet ist Brie, denn er enthält viel Kasein, ebenso wie Edamer, Limburger und Edelschimmelsorten wie Roquefort. Käse kann sogar im Ausnahmefall mal die Zahnbürste ersetzen, denn durch das Kauen von Hartkäse wird der Speichelfluss angeregt, was ebenfalls die Wirkung schädlicher Säuren mindert.

Ketchup - Lecker und Gesund
Currywurst ist ungesund. Das ist ein Pauschalurteil und so nicht ganz korrekt. Ist die Wurst nämlich mit sehr viel Ketchup übergossen, steckt darin viel mehr vom Krebs-Stopper Lycopin als in frischen Tomaten. Ketchup besteht aus gekochten Tomaten. Dadurch wird das Lycopin erst vom Körper verwertbar.

Erbsen und Vitamin C
Zink ist für den menschlichen Organismus lebensnotwendig, denn es stärkt die
Immunabwehr. Besonders viel von diesem Mineral stecken in Erbsen. Besonders
gut wird Zink vom Körper verwertet, wenn gleichzeitig Vitamin C aufgenommen
wird. Beim Kochen von Erbsen also einfach kurz vor dem Servieren einen Spritzer Zitrone übers Gemüse geben.

Keine Angst vor dem Ei
Immer noch glauben viele, dass das in Eiern vorhandene Cholesterin beim Verzehr dazu führt, dass sich die eigenen Cholesterinwerte verschlechtern. Studien haben jedoch erbracht, dass es keinen Zusammenhang von koronaren Herzerkrankungen mit großem Eierkonsum gibt, denn der Körper baut das Cholesterin selber auf. Wer körperlich gesund ist, baut einen Überschuss durch die Ernährung selber wieder ab. Eier enthalten viele positive Inhaltsstoffe. Das enthaltene Protein wird vom Körper gut verwertet und auch der hohe Anteil an ungesättigten Fett- und essenziellen Aminosäuren ist sehr günstig.

Flopps - und trotzdem Topps
Flips und Chips sind bekanntermaßen die Ernährungsflopps par excellence.
Diese knackigen Verführer aus der Tüte sind zu Sekt, Wein oder Bier einfach lecker. Aber fängt man mit einem an, kann man nicht aufhören bis die Tüte leer ist. Gesund ist was anderes. Aber was für Alternativen kann man stattdessen knuspern? Wer von seinen Körperproportion betrachtet nicht wie ein Hefekloß aufgehen will, muss leider Chips und Flips von der Schlemmerliste streichen. Kalorienmäßig besser sind Gummibären, Salzstangen, Reiswaffeln oder Reiscracker. Diese helfen, wenn man das Knabbern überhaupt nicht lassen kann. Denn Flips und Chips sind viel fetthaltiger und bringen deshalb pro Portion doppelt so viele Kalorien mit sich als zucker- oder eiweißhaltige Knabbereien. Die bittere Wahrheit: Wer trotz dieser Fressattaken nicht zunehmen will, dem bleibt nichts anderes übrig, als die aufgenommenen Kalorien durch körperliche Betätigung wieder abzuarbeiten. Ganz verteufeln sollte man Kartoffelchips jedoch nicht. Denn es steckt dreimal so viel von dem Fitmacher Kalium darin, als in Kartoffeln pur.

Reis-Konkurrenten
Brauner Reis ist nahrhafter als weißer. Die meisten Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien stecken in dem dünnen Silberhäutchen direkt unter der Schale. Beim weißen Reis fehlen diese, denn sie sind bei der Verarbeitung weggeraspelt. Parboiled-Reis ist ein guter Kompromiss. Vor dem Schälen werden die Inhaltsstoffe wie Magnesium und Kalium mit Dampfdruck in das Korninnere gepresst, Etwa 80 Prozent der Gesundstoffe bleiben so erhalten. Parboiled-Reis toppt sogar Naturreis, weil er magenfreundlicher ist.

Alzheimer - Adé - Speise
Wichtig zu wissen: Wer zweimal die Woche Lachs auf den Tisch bringt, kann durch die enthaltenen DHA-Fette das Alzheimer-Risiko um ca. 20 Prozent senken.

Power-Speise
Perfekte Kohlenhydrat- und Kaliumlieferanten sind Kartoffeln. Deshalb schwören viele Sportler vor Wettkämpfen auf diese Langzeit-Energiespender.

Antio-Stressfutter
Stress macht krank. Stress macht alt. Bei starkem negativen Stress werden zellschädigende freie Radikale und Hormone im Körper freigesetzt. Ein äußerlich sichtbares Zeichen ist eine erschlaffte Haut. Dagegen hilft Kakao. Der darin enthaltene Stoff Theobromin blockiert die Zellfeinde. Der Körper und die Haut können sich besser regenerieren.

Muckis durch Bärchen
Um Muskeln aufzubauen, benötigt der Körper Aminosäuren. Gummibärchen werden
aus Gelatine hergestellt. Darin enthalten sind 15 von 20 dieser lebenswichtigen Vitalstoffe. Schon durch 50 Gramm am Tag kann man den Tagesbedarf decken.

Mehr Luft durch Leberwurst
Eisen zählt zu den Spurenelementen. Durch eine ausreichende Versorgung optimiert es die Sauerstoffversorgung des Bluts und macht dadurch leistungsfähiger. Wenig bekannt ist, dass ein Top-Lieferant für Eisen Leberwurst ist. Besonders die mageren Sorten enthalten noch mehr als fettreiche Würste.

Herumdatteln hilft
Traubenzucker macht sofort fit und wach. Besonders viel davon sowie weitere
Kohlenhydrate stecken in Datteln. Sie sind deshalb eine Geheimwaffe gegen Leistungstiefs.

Pommes gegen Pommes
Erstaunlicherweise enthalten Pommes frites mehr Vitamin C als die meisten handelsüblichen Apfelsorten. Um den Gehalt nicht bei der Zubereitung zu zerstören, nicht länger als 6 Minuten frittieren.

(nb)

24.02.2019
Toppfit durch die richtige Ernährung // © Portra
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