Friseursalon muss Ex-Kunden 75.000 USD zahlen

Jahrelang ließ sich ein Kunde bei seinem Stamm-Friseur die Haare schneiden. Mit dem Service, den Preisen und dem freundlichen Umgang war er sehr zufrieden. Nun erfuhr sein Cutter allerdings, dass der Stammkunde HIV positiv ist. Daraufhin verweigerte er die Leistung und verwies ihn des Geschäfts.

Der Kunde verklagte den Friseursalon in Los Angeles daraufhin und gewann nun den Prozess. Das Gericht hatte ein Einsinnen mit seinem gesundheitlichen Zustand, der keinen Ausschluss aus der Öffentlichkeit vorsieht. Der Friseur muss seinem Ex-Kunden nunmehr 75.000 USD zahlen, weil er es abgelehnt hatte, ihn zu bedienen. Die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten muss der Friseur ebenfalls begleichen.

Zur Begründung befand das Gericht, dass der Stammkunde vom Friseur in einem erheblichen Maße diskriminiert wurde.
(bs)

06.06.2019
Friseursalon muss Ex-Kunden 75.000 USD zahlen // © Jacob Ammentorp Lund
Friseursalon muss Ex-Kunden 75.000 USD zahlen // © Jacob Ammentorp Lund

#kaufen##winbutton#
#location# #cityguide#